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WIMA-Ausfahrt Schwägalp: 6./7. Juni 2015

Orgateam: Christa, Betty
Teilnehmerinnen: Betty, Christa, Maya, Barbara, Silke, Wytti, Martha, Elsbeth, Claudia Zuzüge: am Abend Mägi, Gabi - am Morgen Renate

Und wieder mit der WIMA auf dem Töff. Die 2.Wochenend-Ausfahrt in dieser Saison führt uns Betty und Christa auf die Schwägalp. Bei herrlichstem Wetter trafen wir uns in Greifensee. Gerade zur rechten Zeit hat der Kiosk geöffnet, so dass wir uns mit einem Kafi und Gipfeli einwärmen konnten. Die Organisatorinnen hatten sich eine Appenzellerrundfahrt zurechtgelegt, es kann nichts mehr schief gehen. Hinter der wehenden Pannenweste von Betty reihten sich 9 Motorräder und 9 Frauen ein. Quer durchs Zürcheroberland (für Landeier immer wieder erstaunlich, dass Zürich noch Landschaft hat...), ging es bei heiterstem Sonnenschein und fast schon glühenden Temperaturen zügig voran. Die Zürcher haben uns noch in eine Sonderprüfung geschickt, die wir alle bravurös meisterten. Ausgerechnet der Sternenberg war gesperrt, was uns aber nicht fest störte. Schwupp und Hopp: und alle waren durch das uns unbekannte Signal. Diesen zivilen Ungehorsam bei ZürcherInnen ist weit bekannt, und er ist mir sympathisch. Die eigentliche Sonderprüfung war die Schotterstrasse. Aber keine Bange... es ging ja abwärts. Der Durst war am Ende der Strecke etwas grösser, ein Boxenstopp war angesagt. Sofort konnten die Bedürfnisse gut gestillt werden. Wir hatten uns ja bei diesen Wettervoraussichten mit genügend Flüssigkeit eingedeckt. Weiter gings durch viele Dörfer mit ihren Anlässen wie Seilziehen, Sackhüpfen, Besenwerfen und vielen weiteren Trara-Chilbis. Zur Verpflegung für den kleinen Hunger liessen wir uns bei einer Spanferkel-Grill-Mittagessen-Beiz nieder. Zusammen mit dem Grillfeuer konnten wir uns so richtig den sommerlichen Temperaturen anfreunden. Die Küche hatte jedoch für uns auch einen Salat, das Spanferkel fand keine Beachtung.


Nun gings ins Appenzellerland hinein, Richtung Schwägalp. Herrlich sauber abgemähte Wiesen-Höger begleiteten uns links und rechts der Strasse. Ebenso sind die wunderbaren Bauernhöfe und die schönen Dörfer mit der Appenzeller-Architektur immer zu bestaunen. Einfach nicht allzu lange staunen, wir wollten ja auf dem Asphalt bleiben... Die Landschaft im Appenzell ist einfach immer herrlich zu durchstreifen. Mit den Motorrädern fanden wir immer einen Weg zwischen Pferdekutschen, Ziegenschwärme, Kuhfladen und beladenem Heu-Fuhrwerk. Sogar erste Spitzkehren gabs zum Üben.
Nun kam es zum Höhepunkt: Gerade vor einem Gewitter trafen wir bei unserer Unterkunft ein. Das Empfangskomitee Mägi und Gabi hatten sich bereits eingenistet und standen uns Spalier. Elsbeth konnte noch den Durst löschen, bevor sie uns wieder heimwärts verliess. Auch sie wurde vom Regen verschont. Ja das soll uns mal einer nachmachen. Die Choreografie konnte nicht besser sein! Bravo. Nach dem Stiefelbier bezogen wir Zimmer und spannten bereits auf das Nachtessen. Bevor wir jedoch uns gemütlich an den Tisch setzen konnten, fegte ein Sturm über die Schwägalp. Schnell, einige langsamer, versorgten wir unsere Biks im halb fertig erstellten Gebäude des wahnsinnigen Hotel-Resort-Projektes. In Zukunft sind da etwas mehr Touristen erwünscht, jemand sollte das auch noch bezahlen....


Unter den obligaten Ansprachen von Christa haben wir die Küche ausprobiert. Mit den gewünschten Flüssigkeiten rundeten wir einen gelungenen Abend ab. Der Schlaf wurde unter einem herrlich feinfühligen Gebimmel der grasenden Rinder begleitet.


Morgen war schon früh Tagwach, für einige war die Rückfahrt doch eher weiter, so für mich. Wie die Tour anschliessend noch fertig verlief kann ich nicht mehr schildern. Ich zog schon früh von dannen, und wollte die Höger auf dem Heimweg unter die Räder nehmen. Sicher weiss ich, alle sind gesund, glücklich und munter daheim angekommen.


Ganz herzlichen Dank den beiden Damen, die das alles ermöglicht haben.

Für den Bericht: Martha