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MÜHLE BETSCHWANDEN

07.10.2012

Gegen halb sieben am Freitagabend kam ich bei der Mühle an. Elsbeth, die wie schon im letzten Jahr in einer alten Mühle in Betschwanden im Kanton Glarus ein wunderbares Treffen organisiert hat, winkte mir freundlich entgegen, als ich aus dem Auto stieg.
Ich sei die erste, die den Weg hierhin gefunden habe.
Ich bin erst seit ein paar Monaten im Stamm von Zürich dabei und freute mich sehr darauf, andere Wima Mitglieder kennen zu lernen. Nachdem ich mein Gepäck ausgeladen hatte, zeigte mir Elsbeth die nähere Umgebung. Der Wasserfall, der hinter dem Haus lag, überwältigte mich. Es war ein traumhaftes Bild, als wir auf der kleinen Brücke standen. Hinter uns das viele Wasser, das da vom Fels sprang, vor uns die Wiese mit den Kühen, die mit ihren Glocken die Ruhe des Tales lebendig machten, links der Holzschuppen und nur wenige Schritte davon entfernt die alte Mühle.
Als wir wieder drinnen waren berichtete mir Elsbeth, dass wir nur zu sechst sind und alle heute anreisen werden. Drei hätten abgesagt, eine davon sehr kurzfristig. Wir waren uns einig, dass es nicht die feine Art ist, sich anzumelden und dann doch nicht zu kommen. Schliesslich hätte sie eingekauft, und sie wäre sich nicht sicher, ob sie im nächsten Jahr nochmals ein Weekend organisieren würde. Ich persönlich fände das sehr schade, denn das Wochenende war für mich ein voller Erfolg. Ich fühlte mich von Anfang an sehr wohl und war glücklich über den Entscheid, mich angemeldet zu haben. 

Elsbeth war mir mit ihrer aufgestellten Art sehr vertraut, und so standen wir in der Küche und bereiteten das Nachtessen vor. Es gab Speck mit Bohnen, Kartoffeln, einen ausgezeichneten Schinken und Salat.
Den Esstisch in der Küche hatte sie sehr schön mit Herbstblättern und roten Schokoladenherzen und Kerzen dekoriert. Im Aufenthaltsraum flackerte ein Feuer und auf dem Tisch standen ebenfalls Kerzen. Als das Essen fertig war, machte sich Elsbeth daran Astrid anzurufen, denn diese sass mit Daggy und Marion im Auto und sollte nach Rene Ausschau halten, welche die einzige war, welche mit dem Motorrad kam.

Es ging nicht lange und wir waren vollzählig.

Nachdem wir uns alle begrüssten und die Neuankömmlinge ihre sieben Sachen ins Haus gebracht hatten, setzen wir uns bald an den Esstisch und stiessen zum Apero an.
Da Astrid Nichtraucherin ist, vereinbarten wir schnell, dass nur im Aufenthaltsraum geraucht werden darf. Und so setzten wir uns nach einem ausgezeichneten Nachtessen in diesen hohen Raum, wo auch das Feuer flackerte. Es wurde ein lustiger Abend mit Gesang, begleitet von Elsbeth mit ihrer Ukulele, genügend Alkohol und Zigaretten und interessanten Gesprächen.
Am nächsten morgen war ich die letzte, welche die steile Treppe vom Massenschlag in die Küche herunter stieg. Daggy hatte das Morgenessen vorbereitet und so sassen wir bald am reichlich gedeckten Frühstückstisch.
Nach dieser Stärkung machten wir uns gegen elf auf den Weg zum Klöntalersee. Wie schon am Freitag war es wunderbares Wetter, genau richtig für einen Spaziergang von einem Ende des Sees zum andern. Der Weg führte durch den Wald am See entlang. Es war eine Augendweide, wie sich der Berg mit seinen am Hang anliegenden Bäumen, welche schon die Farbenpracht des Herbstes besassen, im See spiegelten. Und auch der Zauberwald mit seinem vielen Moos, war in einer kindlichen Vorstellung Herberge für Zwerge und Feen.
Elsbeth war mir mit ihrer aufgestellten Art sehr vertraut, und so standen wir in der Küche und bereiteten das Nachtessen vor. Es gab Speck mit Bohnen, Kartoffeln, einen ausgezeichneten Schinken und Salat.
Den Esstisch in der Küche hatte sie sehr schön mit Herbstblättern und roten Schokoladenherzen und Kerzen dekoriert. Im Aufenthaltsraum flackerte ein Feuer und auf dem Tisch standen ebenfalls Kerzen. Als das Essen fertig war, machte sich Elsbeth daran Astrid anzurufen, denn diese sass mit Daggy und Marion im Auto und sollte nach Rene Ausschau halten, welche die einzige war, welche mit dem Motorrad kam.
Wandergruppe vorher...
Marion, Renée, Jasmine, Elsbeth, Daggy

Elsbeth kennt dieses Gebiet wie ihre eigene Hosentasche. Sie konnte uns viel darüber berichten. Es war ein sehr kurzweiliger Spaziergang, und so kamen wir gut gelaunt nach ungefähr zwei Stunden in der Wirtschaft an und setzen uns ins Fumoir an den Stammtisch. Wir stärkten uns mit Speis und Trank, und so verflog die Zeit wie im Flug. Als wir draussen auf das Postauto warteten, bestaunten wir den alten Ahornbaum, der gegenüber dem Gasthaus stand. Wahrlich ein sehr schöner Baum.
Wieder in der Mühle angelangt, gab es Proseco, und wir setzen uns alle vor das Haus und erzählten uns aus unseren Leben, bis wir, als es schon langsam eindunkelte, Hunger bekamen und Astrid ein Feuer auf der Feuerstelle vor uns machte. Rene und Daggy kümmerten sich um das Braten des Fleisches, während Astrid Bratkartoffeln und die gestrigen Bohnen zubereitete.


Wandergruppe nachher...

So gab es wie Tags zuvor ein Festessen mit allem Drum und Dran.
Nach dem Essen war ich so kaputt, dass ich mich bald in die Heia verabschiedete. Erst gegen elf Uhr Nachts wurde ich wieder wach und so setze ich mich für ein Stündchen zu Marion und Elsbeth, welche die einzigen waren, die noch bestens gelaunt am Tisch sassen.
Am nächsten Morgen hatte Daggy wieder ein ausgezeichnetes Frühstück gemacht. So fiel es uns nicht schwer, nach dieser wunderbaren Stärkung die Mühle aufzuräumen und zu putzen. Leider regnete es und mir tat Rene leid, die in diesem nassen Wetter mit dem Motorrad nach Hause fahren musste. So endete ein gelungenes Wima Wochenende.
Jasmine Kohler