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Sommerplausch in Elm

20.08.2012 - Dabei waren: Astrid, Daggy, Nandy, Margrith, Claudia, Renate, Conny, Christine, Maya und Elsbeth

Video Talabfahrt

Was für eine Wetter Ansage: Mindestens 35°...wow, das konnte ja nur schön werden. Schon beim Ticketkauf in der Talstation von Elm war angeschlagen: bei jedem Grad über 22° wird ein Franken Hitzerabatt gewährt. Als alle pünktlich um 10 angekommen waren, Claudia und Renate via Klausen, Grithli und Nandy über den Hirzel (äh, Schnirzel mit Motorrad), stieg das Thermometer bereits auf 20°. Also gab‘s noch keinen Rabatt, denn wir wollten so schnell wie möglich in die Höhe. Noch schnell eine kleine, aber teure Einkaufstour im Sportladen, dann trug uns die Gondelbahn hinauf zum Empächli, wo uns Barbara und Hans im Skihaus Schabell herzlich empfingen.
Schneller Zimmerbezug, und dann war es schon 10:30 h. Vor unserem Abmarsch Richtung Obererbs bekamen wir (auf dem Höhenweg) ein herrliches Znüniplättli. Natürlich auf der Terrasse mit gestochen scharfer Fernsicht. Der Temperaturunterschied zum Skiwochenende im Februar bei – 20° betrug über 50°...ja, ich glaube wir „preichen“ immer die Extreme.
11.30 h war Abmarsch, alle bestens ausgestattet, vom Boxerdress bis zur Bergausrüstung war alles vertreten. Zum Aufwärmen war der steile Anstieg am Anfang grad etwas happig, doch wir hatten ja keine Eile. Als wir die Höhe erreicht hatten, ging‘s gemütlich weiter, und wir konnten uns etwas erholen. Wie kann frau auf einem Flachen Stück auf dem Kopf fallen??? Das frage ich mich heute noch .... autsch, das tat weh, und ich musste mich hinkend und auf die Zähne beissend nach Obererbs bewegen, nachdem Oberärztin Dr. Renate und Praxisassistentin Astrid Erste Hilfe geleistet hatten. Die Berggemsen waren schon weit voraus...und auch Daggy wollte eine Abkürzung nehmen...mit einer unglücklichen Landung im Kuhfladen.
Frisch „aufgetankt“ erhielten wir unsere bestellten Velos, um die Runterfahrt so richtig geniessen zu können. Kurzer Test, ob alles funktioniert. Sofort zeigte sich, dass die Bremsen an Nandy’s Fahrrad so programmiert waren, dass sich die Bremszangen sofort festbissen und die ganze Fuhre schleuderte. ...so versuchte die mutige Maya Ihr Glück mit diesem havarierten Fahrrad. Genussvoll, nach dem anstrengenden Aufstieg in der Hitze, war dann die rassige Downhill Fahrt nach Elm.
Jetzt kam der Hitzerabatt zur Geltung....nur noch 2 statt 9 Fr. für die Bergfahrt! Es war so richtig heiss, und wir konnten sehr günstig zur Skihütte hochgondeln (Warum gab’s im Februar eigentlich keinen Kälterabatt?????).
Wieder zurück in der Hütte, griffen Dr. Renate und Praxisassistentin Astrid in die Trickkiste. Nandy pflückte mit vollem Risiko in der Steilwand Farn für einen Naturheilwickel. Ihre gelbgrünen Boxerschuhe sorgten für die nötige Trittsicherheit. Nun konnte sich mein schon etwas geschwollener Fuss gut eingepackt und eisgekühlt (das war ja gut bei der Wärme) etwas erholen.
Dann endlich: ein „esoterisches“ äh, nein: „isotonisches Kaltgetränk“...herrlich...dann Duschen, auch herrlich...und einfach die Seele baumeln lassen, die Aussicht geniessen. Die Praxisassistentin hatte nun auch Feierabend (Gewerkschaft) ...und Frau Doktor ihre Ruhe.
Es roch schon sehr gut aus der Küche, denn Barbara gab Ihr Bestes. Ein wunderbares Nachtessen wurde uns um 18.30 h serviert. Hans war der Grillmeister, und wir hätten noch mehr und mehr haben können, doch einmal war der Magen dann so richtig voll...auch noch nach einem Dessert mit Zwetschgen und Zimteis. (Das brauchte sicher einen „Verteiler“.)
Die Anstrengung, die Wärme und vermutlich auch die Höhe, hatte ALLE ein bisschen müde gemacht. Trotzdem wurde noch bis ???? in die Sterne geschaut und nach Sternschnuppen gekuckt, was bei einigen auch mit Erfolg gekrönt war. Was sie sich wohl gewünscht haben?
Für WIMA-Frauen ausserordentlich früh trat Ruhe ein.
Was für ein Erwachen am Morgen. Die ersten Sonnenstrahlen weckten mich, Vogelgezwitscher und v.a. kein Auto-oder anderer Lärm. So, richtig friedlich den ersten Kaffee zu trinken, die Aussicht und einfach den herrlichen Morgen auf der Terrasse zu geniessen, war ein Traum. So langsam krochen Alle zu den Betten raus und wieder bewirteten uns Barbara und Hans mit einem herrlichen Frühstück. Claudia und Renate mussten etwas früher gehen und machten sich auf den Weg ins Tal.
Wir Verbliebenen wollten eigentlich noch nicht so richtig in das „total überhitzte Tal“ fahren. Doch schliesslich verabschiedeten wir uns von Barbara und Hans. Wir möchten uns hier nochmals ganz herzlich bedanken für den herzlichen und wunderbaren Service. (Wir kommen wieder). Vielen Dank.
So, und jetzt kam noch der letzte Teil unseres Sommerplauschs, nämlich die Talfahrt mit dem Go-kart. An der Bergstation konnten wir die gemieteten Go-karts in Empfang nehmen, mit Helm. Es war für die einen eine rasante, für die anderen eine gemütliche Talfahrt, je nach Bremstechnik. Herrlich, wieder die Aussicht, und schon war das schöne Wochenende vorbei. Eigentlich war noch Schwimmen vorgesehen im Klöntal, aber auf der Heimfahrt hörte ich im Radio, man solle das Klöntal meiden...es sei total überfüllt......(kein Wunder).
Ich hoffe, dieses Wochenende wird Euch allen in guter Erinnerung bleiben. Bis bald im Glarnerland.
Liebe Grüsse Elsbeth